AfD-Fraktion · Landtag von BWBaden-Württemberg

Gemeinschaftsschulen fördern Segregation statt Integration und bereiten Schüler nicht auf das Leben vor

Die SPD versuchte in der aktuellen Debatte des Landtags ihre Ideologie der Gesamtschule zu feiern: „Fünf Jahre innovative Pädagogik: Gemeinschaftsschulen unterstützen statt schlecht reden“. Dr. Rainer Balzer, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion stellt dazu fest: In der Theorie seien alle Argumente ausgetauscht worden. „Jetzt geht es darum, dass sie sich in der Realität bewährt und das tut sie offensichtlich nicht. Die Gemeinschaftsschule ist gescheitert. Dieser Tatsache sollten wir ins Auge schauen. Es geht nicht darum, ob wir etwas gut oder schlecht reden. Es geht darum, ob sie gut oder schlecht ist. Ob sie ein Erfolgsmodell ist, dann brauchen wir sie nicht zu unterstützen.“

Abstimmung mit den Füßen: Eltern lehnen die Gemeinschaftsschule rundweg ab  

Balzer führt weiter aus: „Wenn wir die Gemeinschaftsschule jetzt unterstützen sollen, ist das die klare Aussage der SPD, dass sie alleine nicht lebensfähig ist.“ Balzer bezweifelt, dass die Gemeinschaftsschule Gemeinsamkeit fördere. Denn „Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder auf teure Privatschulen“ und suchten ein gutes Wohnviertel, um den Kindern den Besuch einer entsprechenden Schule zu ermöglichen. Dasselbe sei in den USA zu beobachten. Balzer verweist auf die Erfahrungen einer Landtagsreise, die kürzlich in die USA führte.  „Immobilienanzeigen listen in New York an erster Stelle den Preis der Immobilie, an zweiter Stelle die Quadratmeterzahl und an dritter Stelle das Schulranking der Schule des jeweiligen Stadtviertels auf.“ Weder hier noch dort präferieren die Eltern demnach die Form der nivellierenden Gemeinschaftsschule.

Individuelle Förderung, ohne eigenes Bemühen macht Leistung wertlos

Das grünrote Konzept der Gemeinschaftsschule unterstütze alleine das, was den Schülern Spaß mache, „möglichst ohne Konkurrenzdenken und ohne Leistungsbewertung“, kritisiert Balzer. Dennoch werde den Gemeinschaftsschülern ein hohes Maß an Selbstverantwortung aufgebürdet, „wenn jeder selbst entscheidet, auf welchem Leistungsniveau er lernen möchte.“ In den Schulen des Schweizer Vordenkers der Gemeinschaftsschulen, Peter Fratton, fielen Schüler reihenweise durch Abiturprüfungen. „Trotzdem hielt man es nicht für nötig, Konzepte zu überdenken“, wundert sich Balzer. Sein Hauptkritikpunkt: „Die Gemeinschaftsschule will jedem Schüler individuelle Förderung zukommen lassen, ohne dass dieser sich darum bemühen muss. Damit ist die Teilnahme an dieser Förderung keine Auszeichnung mehr. sondern eine lästige Pflicht.“

Balzer fordert: Sinnvolle Schultraditionen weiterentwickeln

Balzer geht mit SPD und Grünen hart ins Gericht. Deutsche Schulen stünden in einer sinnvollen Traditionslinie. Das Gymnasium entstand aus der Tradition der akademischen Ausbildung, die Realschule aus der Tradition der Kaufleute und Handeltreibenden und die Hauptschule aus der Tradition der Handwerker. „Wenn wir diese Traditionen ernst nehmen und behutsam weiterentwickeln, wie etwa die duale Ausbildung, um die uns alle Welt beneidet, dann werden wir Erfolg haben. Wenn wir sie über den Haufen werfen, werden wir viel Schaden anrichten. Genau dies haben die Grünen und die SPD getan“, so der Vorwurf des AfD-Abgeordneten.

Balzer fordert stattdessen, sich erneut darauf zu besinnen, was sich bewährt habe: „Das Vermitteln von Freude an der Leistung. Hierzu gehören eine faire und klare Leistungsbewertung, sowie eine angemessene Elitenförderung.“

Dr. Christina Baum: Kategorische Absage an „Gender Mainstreaming“ und konsequente Remigration statt Integration

Pressemitteilung - Stuttgart, den 14.12.2017
Ihre kategorische Ablehnung von unwissenschaftlichen Ideologieprojekten wie dem „Gender Mainstreaming“ brachte die AfD-Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Dr. Christina Baum, einmal mehr bei ihrer Rede zum Doppelhaushalt 2018/2019 zum Ausdruck. Mittlerweile mit einem Budget von 400.000 Euro eingeplant, entpuppt ...

Lars Patrick Berg und Daniel Rottmann: Wird Baden-Württemberg zur Keimzelle eines multikulturellen Bürgerkriegs?

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Rüdiger Klos: Urteil im Organstreitverfahren schafft Rechtssicherheit

Pressemitteilung - Stuttgart, den 13.12.2017
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Rüdiger Klos und Daniel Rottmann: Mannheim im Würgegriff angeblich minderjähriger krimineller Flüchtlinge

Pressemitteilung - Stuttgart, den 06.12.2017
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Dr. Rainer Balzer: Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen

Pressemitteilung - Stuttgart, den 06.12.2017
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Dr. Heiner Merz: GEZ-Abschaffung steht ganz oben auf der Agenda

Pressemitteilung - Stuttgart, den 05.12.2017
Die medienpolitischen Sprecher der AfD-Landtagsfraktionen trafen sich im Anschluss an den AfD-Bundesparteitag am vergangenen Wochenende im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, um über weitere Initiativen und eine Vertiefung der AfD-Pro­grammatik im Bereich der Medien zu diskutieren. An dem Treffen nahm als Vertreter der ...

Lars Patrick Berg fordert deutliche Antwort des Rechtsstaates auf linke Gewalttaten

Pressemitteilung - Stuttgart, den 05.12.2017
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Bernd Gögel: Glückwunsch an Prof. Dr. Jörg Meuthen zur Wiederwahl

Pressemitteilung - Stuttgart, den 03.12.2017
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Dr. Rainer Podeswa: Landesregierung versteckt sich hinter Prostituiertenschutzgesetz

Pressemitteilung - Stuttgart, den 02.12.2017
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Bernd Gögel: AfD warnt vor Entmündigung der Bundesländer

Pressemitteilung - Stuttgart, den 01.12.2017
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Daniel Rottmann und Klaus Dürr: Baden-Württemberg muss sich für Abschiebungen nach Syrien einsetzen

Pressemitteilung - Stuttgart, den 30.11.2017
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Bernd Gögel: Mehrkosten für „Stuttgart 21“ dürfen nicht dem Steuerzahler aufgebürdet werden

Pressemitteilung - Stuttgart, den 29.11.2017
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