Stefan Herre zum Kindergipfel im Landtag: „Eine Gesellschaft braucht starke Charaktere“

Pressemitteilung - Stuttgart, den 10.06.2018

Rund 80 Kinder und Jugendliche zeigten heute im Landtag von Baden-Württemberg, dass sie nicht abseits stehen wollen, sondern mitreden möchten – und zwar mit den anwesenden Abgeordneten. Die AfD war als stärkste Oppositionspartei mit drei Landtagsabgeordneten vertreten, darunter Stefan Herre (im Foto rechts). Mit 26 Jahren ist er der jüngste Abgeordnete im Land. Er war von der Kreativität der 8- bis 14-Jährigen ausgesprochen beeindruckt: „Es ist erstaunlich, mit welcher Fantasie die Schüler ihren Gedanken Ausdruck verliehen haben.“

Nachholbedarf

Trotz dieses positiven Eindrucks zeigte sich während des Kindergipfels, dass der moralische Kompass der Kinder stark von den politischen Überzeugungen ihrer Lehrer geprägt ist. Schon in diesen jungen und durchaus entscheidenden Lebensjahren. „Wir müssen dafür sorgen, dass Vielfalt an Schulen auch wieder für Meinungen gilt. Eine Gesellschaft ist nur so stark wie die Charaktere, die sie entwickelt“, wünscht sich Herre. Gerade in diesem Bereich gebe es in Deutschland derzeit großen Nachholbedarf. „Eine gleichgeschaltete Generation führt zum gesellschaftlichen Stillstand“, ahnt Herre.

AfD stark vertreten

Die AfD-Abgeordneten Emil Sänze, Rüdiger Klos und Stefan Herre stellten sich den Fragen der Kinder. „Das Interesse an der AfD und ihrer Arbeit ist groß, auch bei jungen Menschen“, berichtet Herre. „Ein vorurteilsfreier Umgang mit unseren Positionen, die von immer mehr Parteien kopiert werden, muss allerdings noch geübt werden.“ In diesem Zusammenhang unterstreicht Herre die Worte der Landtagspräsidentin Aras, die Mut forderte. „Mutig ist es, eine Meinung zu vertreten, die wirklich die eigene ist – und nicht eine, von der man denkt, damit nicht anzuecken“, erinnert Herre.

Entspannt

Herre dankt den Initiatoren und Mitarbeitern des Landtags, die die Organisation übernommen haben. „Kinder und Abgeordnete fühlten sich in diesem entspannten Rahmen ausgesprochen wohl“, so Herre. Für den nächsten Kindergipfel schlägt der Abgeordnete auch Themen vor, die gerade in Baden-Württemberg zum politischen Alltag gehören und von den Grünen weniger positiv besetzt sind: „Dazu gehört beispielsweise der zweifelhafte Umgang mit der Automobilindustrie im Land, die Vor- und Nachteile der offenen Grenzen und das Bewusstsein, dass ein gutes Zusammenleben nur dann gelingt, wenn man nicht übereinander redet, sondern miteinander.“


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