Udo Stein: Deutschlands Geld für deutsche Bauern – Renationalisierung der Agrarpolitik

Pressemitteilung - Stuttgart, den 20.12.2018

AfD-Agrarpolitiker aus acht Landtagen und dem Bundestag berieten am 17. Dezember 2018 in Berlin über die Zukunft der Agrarpolitik. Deutschland zahlt 10 Milliarden mehr in den EU-Haushalt ein, als es an Agrargeldern zurückbekommt. Abhilfe kann hier nur eine konsequente Renationalisierung der Agrarpolitik schaffen. Eine Re-Nationalisierung bedeutet auch eine Re-Demokratisierung der Agrarpolitik, weil die Intransparenz im Bermuda-Dreieck der Brüsseler Politik aus Kommission, Rat und EU-Parlament jede demokratische Kontrolle und Teilhabe verhindert.

Das Höfesterben, das immer noch mit „Strukturwandel“ verharmlost wird und ungebremst weitergeht, kann nur mit einer eindeutigen Wende in der Agrarpolitik gestoppt werden. Allein die Regionalisierung und die dafür nötige Befreiung der Bauern von der Brüsseler Bürokratie bringen Bauern, Verbraucher und Wähler wieder zusammen – zum Wohl der Bauern, zum Schutz unserer Souveränität in der Nahrungsversorgung und zum Schutz unserer Heimat aus Kulturlandschaft und intakten Sozialstrukturen auf dem Land. Das Leitbild der AfD in der Agrarpolitik ist ganz klar der in Generationen denkende und handelnde ortsansässige Familienbetrieb.

Dieses Leitbild soll auch im kommenden Wahlkampf zum EU-Parlament eine zentrale Rolle spielen und zum Alleinstellungsmerkmal der AfD in der Agrarpolitik werden, sind doch die Altparteien die Hauptverantwortlichen für die negativen Entwicklungen in der Landwirtschaft mit Höfesterben, Verödung von Landschaft, Landflucht und allen Aspekten der Naturzerstörung wie Grundwasserbelastung, Zerstörung von Landschaft, Flora und Fauna, besonders der Vogelwelt durch Windkraftanlagen und Maiswüsten für Biogas.


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