Hans-Peter Stauch unterstützt Gemeinde St. Johann im Kampf gegen Naturzerstörung durch Windkraftanlagen

Pressemitteilung - Stuttgart, den 18.10.2017

Der AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Stauch hält die Entscheidung der Landesforstbehörde, auch das Gewann „Lonsinger Buch“ auf St. Johanner Gebiet als Vorrangflächen für Windkraft auszuweisen, für falsch und fordert die Rücknahme der Entscheidung.  Eine einzigartige Naturlandschaft wie das Lonsinger Tal zu zerstören sei, so Stauch „ein irreversibler Schaden, der die Lebensqualität der Menschen über  Generationen hinaus beeinträchtigen würde.“ Stauch unterstützt daher den Bürgermeister und die Gemeinderäte bei ihrem Bemühen, „entschieden mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen dieses aberwitzige Vorhaben vorzugehen“.

Drohender Black-out der Stromnetze

Stauch bemängelt, dass es bis heute noch keine effizienten marktfähigen Speicherkapazitäten für Windenergie gibt. Sich ausschließlich auf Batterietechnik zu fokussieren sei aufgrund der Brandgefahr und der umweltschädlichen Gewinnung der erforderlichen Rohstoffe eine Sackgasse. Stauch verwies zudem auf die permanente Unsicherheit, die mit Stromerzeugung durch Windkraft einhergehe: „Flatterstrom ist technisch weitgehend unbrauchbar, ein stabiles Stromnetz verlangt Gleichmäßigkeit von Stromverbrauch und Stromerzeugung zu jedem Zeitpunkt, andernfalls bricht es zusammen und es kommt zum Black-out.“.

Millionenverluste zu Lasten deutscher Stromkunden

Darüber hinaus führt der in windreichen Zeiten im Übermaß erzeugte Windstrom immer wieder zur marktwirtschaftlich absurden Situation, dass für den zur Entlastung des eigenen Netzes in Nachbarländer gelieferten Strom auch noch bezahlt werden muss. Nämlich immer dann, wenn der Preis an der Strombörse durch das Überangebot ins Minus rutscht, was beispielsweise allein an den zwei Weihnachtsfeiertagen in 2016 zu einem Verlust von rund 20 Millionen Euro zu Lasten der Energieerzeuger und in Folge natürlich zu Lasten der deutschen Stromkunden geführt hat.

Eklatante Wettbewerbsverzerrungen

Windräder zerstören nicht nur Landschaften und töten Greifvögel sowie Fledermäuse in großer Anzahl. Auch Gesundheitsschäden und Beeinträchtigungen  bei Anwohnern wie etwa Schlaf- und Konzentrationsstörungen durch sich über Kilometer weit ausbreitenden Infraschall sind eine inzwischen wissenschaftlich erwiesene Tatsache. Darüber hinaus hätten die planwirtschaftlichen Elemente der Förderung erneuerbarer Energien zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung und zur massiven Umverteilung „von unten nach oben“ geführt. Große Stromabnehmer können sich ganz oder teilweise von der EEG-Umlage befreien lassen, die Zeche zahlen der Mittelstand und der einzelne Bürger. Im dicht besiedelten Land und den wenigen Naturschutzgebieten immer weitere und immer höhere Monster-Windräder zu errichten nennt Stauch „Wahnsinn mit Methode“. Deutschland und Baden-Württemberg benötigen eine energiepolitische Wende um 180 Grad.

Forderung nach Beendigung der Windenergieförderung

Es müsse, so Stauch, endlich Schluss damit sein, Energiepolitik auf der Grundlage von aufgezwängten Ideologien auszurichten, anstatt praktische Erfordernisse in den Mittelpunkt zu stellen: „Windkraftanlagen ersetzten keine konventionellen Kraftwerke, weil sie ohne Speicher nicht kostendeckend arbeiten und mit den derzeit verfügbaren Speicheroptionen nicht bezahlbar sind. Die AfD fordert daher auch ein Ende der einseitigen Förderung von Windenergie im Land Baden-Württemberg“, unterstreicht Hans-Peter Stauch. Grün-Schwarz mache den Energiemangel zum Ziel der Politik. Die AfD möchte stattdessen durch einen „gesunden Energiemix“  eine preiswerte  verlässliche und nachhaltige Energieversorgung sicherstellen. „Die sogenannte Energiewende gehört zu den größten politischen Katastrophen, die in den vergangenen Jahrzehnten von den Altparteien angerichtet wurden. Sie ist weder ökonomisch sinnvoll, noch ist sie sozial und ökologisch vertretbar. Die Altparteien glauben noch immer an des Kaisers neue Kleider in Form der Energiewende, obwohl längst erkennbar ist, dass sie in der jetzigen Form nicht funktioniert.“


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