Staatsangehörigkeit wird verschenkt, um neue Wähler zu generieren

Pressemitteilung - Stuttgart, den 23.10.2019

 

Der Vorschlag von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), Kindern von Flüchtlingen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen, stößt bei Politikern von linkspopulistischer SPD und den naiv multikulturellen Grünen auf Zustimmung. "Die deutsche Staatsangehörigkeit sei eine wichtige Voraussetzung für die Integration“, sagte SPD-Fraktionsvize Eva Högl der Berliner Tageszeitung.

„Den linkspopulistischen Parteien, von der SPD über die Grünen bis hin zu den extremen Linken, kann es nicht schnell genug gehen, das deutsche Volk als Kulturnation abzuschaffen.“, so Dr. Christina Baum zur Forderung des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, automatisch allen in Deutschland geborenen Kindern die deutsche Staatsangehörigkeit zu geben.

Staatsangehörigkeit für alle benachteiligt die deutsche Bevölkerung

Bereits heute erwirbt ein Kind ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt. Das mit dem Erwerb der Staatsangehörigkeit automatisch verbundene Wahlrecht würde somit den heutigen Ausländern erlauben,  in nicht einmal einer Generation, ihre eigenen politischen Interessen gegenüber der angestammten deutschen Bevölkerung durchzusetzen.

„Durch die sehr hohen Geburtenraten der in unser Land strömenden Ausländer mit größtenteils moslemischem Glauben wird es Deutschland in der jetzigen Form schon bald nicht mehr geben. Das deutsche Volk wird zurückgedrängt, sein freiheitlicher Lebensstil, seine Kultur und seine Traditionen werden unweigerlich weichen müssen“, schlussfolgert Christina Baum aus der verantwortungslosen Forderung der linkspopulistischen Politiker.

Der wahre Grund: Neue Wählerschichten sollen gewonnen werden

 „Nun stellt sich die Frage, wem solche Diskussionen nutzen“, meint der stellvertretende Fraktionschef der AfD, Emil Sänze. „Doch nur dem, der meint, dass ihm die Wähler ausgehen und der sich rechtzeitig umsieht, um neue Wählerschichten zu entwickeln.“ In den 1970iger Jahren hat die Bundesrepublik Ähnliches erlebt, als die SPD/FDP-Regierung die Volljährigkeit von 21 auf 18 Jahre zurückgesetzt hat, um mit den Stimmen der Jungwähler an der Macht zu bleiben.

„Den Damen und Herren der SPD und der Linkspartei sollte bewusst  sein, dass schon die Neuregelung am 20. Dezember 2014 mit der Einführung der Optionspflicht nur den Opportunismus der Betroffenen gefördert und keinesfalls zur stärkeren Integration beigetragen hat. Wie sonst ist zu erklären, dass Menschen türkischer Herkunft, in der zweiten und dritten Generation, besser Türkisch sprechen als Deutsch, dass viele unter ihnen  lieber türkische Flaggen schwenken und sich von der europäischen Art zu leben mit den immer häufiger im Alltag auftauchenden Symbolen von Kopftuch und Verschleierung abgrenzen“, fragt Sänze.

„Gleichzeitig zeigt ein solcher Vorstoß die große Naivität dieser Politiker. Linksgrüne Politik wird nur so lange benutzt, bis unsere neuen Mitbürger eine gewisse zahlenmäßige Stärke erreicht haben, um in eigenen Parteistrukturen ihre politischen Ziele durchzusetzen“, so Baum.

Die AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg lehnt solche Initiativen grundsätzlich ab und fordert die Rückkehr  zum alten Staatszugehörigkeitsrecht nach Abstammung, dem Ius sanguinis.


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