Bildungspolitik

Bekenntnis zum Humboldt’schen Bildungsideal

Wir unterstützen eine Politik, die sich am Bildungsideal der deutschen Geistesgeschichte orientiert. Eine Reduktion auf den Modebegriff „Kompetenz“ mit der Zielsetzung einer rein wirtschaftlichen Verwertbarkeit lehnen wir ab. Unser kulturelles, wissenschaftliches und technisches Wissen muss als Deutschlands wichtigstes Gut für die Zukunft verstanden und kommenden Generationen verfügbar gemacht werden.

Wir fordern die Wahlfreiheit für Eltern, die ihr Kind zu Hause erziehen möchten und lehnen die Akademisierung der frühkindlichen Pädagogik ab. Kindergärten sind Orte des spielerischen Lernens. Wir setzen uns für dafür ein, dass Mitarbeiter, deren Tätigkeit einen enormen gesellschaftlichen Wert besitzt, angemessen bezahlt werden.

Die AfD unterstützt eine Rückkehr zum leistungsorientierten und gegliederten Schulsystem und fordert, dass die Autorität des Lehrerberufes gestärkt wird. Wir stellen uns gegen den Ansatz des Bildungsplanes, der ideologischer Indoktrination einen höheren Stellenwert einräumt als Leistung und Lernen. Wir fordern die Abkehr von der einseitigen Favorisierung der Ganztagsschulen und ausreichend Zeit am Nachmittag zur freien Entfaltung unserer Kinder. Inklusion ist grundsätzlich wünschenswert, darf jedoch nicht das Lernen der Mitschüler beeinträchtigen.

Das duale Ausbildungssystem mit Gesellen- und Meisterbrief ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs. Dieses System ist weiter zu stärken und auszubauen.

Die AfD-Landtagsfraktion setzt sich für wettbewerbsfähige und forschungsorientierte Universitäten ein. Starke Universitäten und unabhängige Forschung brauchen eine gesicherte Grundfinanzierung seitens des Staates. Kooperationen mit der Privatwirtschaft durch Drittmittelprojekte sind dennoch gewünscht.

 

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten

Verkehr/Infrastruktur | Energiepolitik | Asylpolitik | Sozialpolitik | Wirtschaftspolitik

Lust auf mehr? Downloads