Fragen zum öffentlichen Auftritt höchster kirchlicher Repräsentanten ohne Kreuz hält die evangelische Landekirche für "Spielchen, die wir nicht mitspielen"

Pressemitteilung - Stuttgart, den 22.11.2019

Pressemitteilung - Stuttgart, den 04.11.2016

 

Die obersten Würdenträger der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland, Kardinal Marx

und Landesbischof Bedford-Strohm traten bei ihrem kürzlichen Besuch des Tempelbergs ohne Kreuz auf.

Heinrich Bedford-Strohm erklärte: „Wir haben aus Respekt vor den Gastgebern gehandelt“. Es handele sich

aber „in keinster Weise um eine Verleugnung des Kreuzes, sondern um eine Antwort auf den Wunsch der

Gastgeber“. http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/kreuz-abgelegt-bedford-strohm-verteidigt-auftretenauf-

dem-tempelberg-98715.html

 

Selbstverleugnung der christlichen Kirchen

Die AfD-Fraktion sieht darin eine Selbstverleugnung der Religion und der christlichen Kirche durch ihre

höchsten deutschen Repräsentanten. "Respekt vor Gastgebern ist immer wünschenswert, nicht jedoch,

wenn dadurch das kennzeichnende Glaubenssymbol der christlichen Kirchen unsichtbar wird", erklärt Dr.

Bernd Grimmer. "Das Vorgehen und die Erklärung des Oberhauptes der evangelischen Kirche in

Deutschland ist ein unglaublicher Affront gegenüber den Kirchenmitgliedern und ein Kniefall vor dem

Islam."

 

„Die Antworten der Landeskirchen lassen jeglichen Mut vermissen“

Wir haben den evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, sowie den Diözesen in Freiburg

und Rottenburg, mit der Bitte um Stellungnahme, folgende Fragen gestellt:

"Wie steht die evangelische/katholische Landeskirche zu diesem Auftreten?"

"Weshalb bezeugt es Respekt, wenn ein Bischof öffentlich das Symbol seiner Kirche verbannt?"

"Wird die evangelische/katholische Kirche darauf drängen, dass bei künftigen Besuchen moslemischer

Würdenträger in kirchlichen Institutionen deren Kopfbedeckung abgelegt wird?

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart antwortete, sie sei „zuversichtlich, dass die Bischöfe sich im Heiligen Land

mit dem angemessenen Gespür bewegt und verhalten haben.“ Die badische Landeskirche wollte sich dazu

überhaupt nicht äußern und der Sprecher der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Oliver Hoesch

teilte interessanterweise nur mit: „Sie werden verstehen, dass wir diese Spielchen nicht mitspielen.“

 

Toleranz bedeutet nicht Selbstaufgabe

„Die Antworten der Landeskirchen lassen jeglichen Mut vermissen, zum eigenen Glauben zu stehen“,

konstatiert Grimmer. „Toleranz bedeutet nicht Selbstaufgabe. Das Verhalten des Kardinals und Bischofs ist

nichts anderes als die Selbstaufgabe der christlichen Kirchen und eine Bankrotterklärung ihrer höchsten

Repräsentanten.“


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