Carola Wolle: Kindern die Realität erklären statt grüner Überheblichkeit!

Pressemitteilung - Stuttgart, den 29.04.2019

„Die geradezu wahnhafte Selbstüberschätzung der Grünen wird zunehmend auf die Kinder ausgeweitet”, kritisiert die AfD-Landtagsabgeordnete Carola Wolle bezüglich der Auszeichnung des „Zweiten Heidelberger Kinderklimagipfels“ durch Umweltstaatssekretär André Baumann auf der „Erlebniswelt für nachhaltiges Handeln“, die vom 25. bis 28. April auf der Messe Stuttgart stattfand. „Umweltschutz ist gut und wichtig”, meint Wolle. Ausdrücklich lobt sie die realitätsnahen Vorschläge der Kinder selbst, wie das Tauschen von Spielzeug, Wassersparen oder Müllvermeidung. „Auch der sorgsame Umgang mit Ressourcen wird zunehmend wichtiger. Was ich kritisiere, ist die ideologische Vorstellung, die den Kindern vermittelt wird, dass wir mit unseren Maßnahmen das globale Klima retten könnten.”

Kleinteilige Bemühungen kosten unverhältnismäßig viel Geld

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion stört sich an der von der Presse und den Grünen propagierten Vorstellung über den Einfluss Deutschlands auf die Welt, das weltweite Ökosystem und Klima. „Man sieht die Realität doch am Beispiel der häufig genannten Plastiktüte. Selbstverständlich darf diese nicht ins Meer gelangen”, nennt Carola Wolle als Beispiel. „Nur kommen die Plastiktüten in den Ozeanen auch nicht aus unseren Haushalten, sondern aus Ländern ohne kontrollierte Abfallsammlung, schwerpunktmäßig Südostasien. Man sollte daher auch Kindern klar sagen, dass zu kleinteilige Bemühungen unverhältnismäßig viel Geld kosten, das man stattdessen nutzen müsste, um bei den Hauptverursachern anzusetzen. Nur so kann man bedeutende Erfolge erzielen.”

Abschied von Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen ist kontraproduktiv

Abschließend meint Carola Wolle: „Die angebliche Vorbildfunktion, die von uns ausgehen soll, entspricht grünem Wunschdenken und nicht der Realität. Man muss sich doch nur unsere Energiewende anschauen. Während wir uns aus der Kernenergie und aus der fossilen Energiegewinnung verabschieden, nehmen unsere Nachbarländer zunehmend teilweise weit weniger sichere Kraftwerke in Betrieb. Mit dem Ergebnis, dass wir zum Beispiel an kalten Wintertagen die Energie aus unseren Nachbarländern importieren müssen! Die grüne Überheblichkeit ist daher nicht mehr als ein Wunsch, aber weit von der Realität entfernt.” 


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