Dr. Rainer Balzer: „Die AfD will bewährte Realschule und beruflichen Schulen stärken!“

Pressemitteilung - Stuttgart, den 05.06.2019

Dr. Rainer Balzer, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, sieht den vorliegenden Gesetzentwurf der FDP kritisch: „Hier werden die bewährten Realschulen und die beruflichen Schulen kannibalisiert. Wir wollen stattdessen die bewährte Realschule und die beruflichen Schulen stärken und dem Handwerk wieder einen hohen Stellenwert geben.“

Leistungsorientierte Schulen durch Rückführung der Fächerverbünde

Balzer weiter: „Ein Ansatz ist die Rückführung der Fächerverbünde, um die Werkrealschule und die Hauptschulen, die es noch im Land gibt, wieder zu leistungsorientierten Schulen zu machen. MNT: Materie-Natur-Technik: Es werden hier Fächer miteinander verbunden, die nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben. Physik, Chemie und Biologie müssen gesondert unterrichtet werden. Noch krasser das Fach MSG: Musik, Sport und Gestalten, um exemplarisch zwei dieser unsinnigen Fächerverbünde zu nennen. Wir müssen uns mit den Unterrichtsinhalten beschäftigen, nicht mit der Schulstruktur. Denn Baden-Württemberg hatte in den vergangenen Legislaturperioden schon genug rot-grünes Schularten-Chaos. Die allgemeinbildenden Schulen sollen eine allgemeinbildende Zielrichtung verfolgen. Die Beruflichen Schulen haben den Heranwachsenden, neben der Praxis in der Ausbildungsstätte, die nötige theoretische Bildung zu geben. An diesem Grundprinzip wollen wir festhalten.“

Wir wollen dem Handwerk wieder einen hohen Stellenwert geben.

Dr. Rainer Balzer MdL: „Immer mehr handwerkliche Berufe bieten gute Aufstiegschancen. Wir wollen das Werken, das ‚Hand-Werken‘, in den Schulen stärken. Dies kommt in Baden-Württemberg nur noch in der Grundschule in Verbindung mit Kunst vor. Das ist dem Land der Tüftler und Erfinder nicht angemessen. Da braucht es die Hinführung an das Handwerk in einer gut ausgestatteten Werkstatt. Aber leider haben nur wenige Kinder das Glück, in der Werkstatt vom Opa oder Onkel mitzuarbeiten und am Motorrad mit herumschrauben zu dürfen.“ In den Waldorfschulen hat das Handwerk den Stellenwert, den es haben sollte. Hier gibt es den Werkunterricht bis in das Abschlussjahr und das Werkstück hat einen hohen Stellenwert für den Abschluss. Durch eine Kooperation der Werkrealschulen mit den zweijährigen Berufsfachschulen, welche durch den Berufsschullehrerverband angeregt wurde, können bei jungen Menschen die Begabungen frühzeitig erkannt und gefördert werden. 


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