Stefan Herre: E-Mobilität vernichtet deutsche Arbeitsplätze

Pressemitteilung - Stuttgart, den 04.07.2019

In einem Interview mit der Wirtschaftswoche machte Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs, deutlich, dass der E-Auto-Fanatismus der Grünen Arbeitsplätze vernichten und den Steuerzahler viel Geld kosten wird. Der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Herre ist überrascht über diese Einsicht und warnt deshalb die Regierung, „aufgrund einer falschen Ideologie und im Kampf um Stimmen jugendlicher Wähler einen ganzen Wirtschaftsbereich, den wichtigsten in unserem Bundesland, mutwillig zu zerstören. Nicht nur der Ruf Baden-Württembergs wird dadurch irreparablen Schaden nehmen, dieser Elektromobilitäts-Irrsinn wird auch keinerlei positiven Effekt auf das Klima haben.“

Temporäre Erscheinung

Jeder zweite Arbeitsplatz könnte laut Hoffmeister-Kraut in der Automobilindustrie bald überflüssig werden. „Das sind schockierende Zahlen. Und das für den erzwungenen Umstieg auf die Elektromobilität, von der man ausgehen muss, dass sie nur eine temporäre Erscheinung ist und sich auf Dauer nicht durchsetzen wird“, fürchtet Herre. „E-Autos als umweltfreundliche Alternative darzustellen, ist mehr als nur fragwürdig. Denn mittlerweile sind die menschenunwürdigen Umstände bekannt, unter denen das Kobalt für die Batterien gefördert wird.“ Außerdem mache man sich durch eine Fokussierung auf E-Autos von den Chinesen abhängig. Schon jetzt liefern sie Batteriezellen nicht in ausreichender Menge. Herre: „Nicht immer hat das produktionsbedingte Gründe.“

Geringer Anteil am CO2

Die Regierung wirft nun den Autobauern Versäumnisse vor. „Das ist der falsche Weg. Sich die Wirtschaft zum Feind zu machen, wird am Ende zum Schaden der Bürger sein. Die Unternehmen werden ihre Standorte ins Ausland verlagern, wo man schon heute kostengünstiger produzieren und erwünscht ist“, betont Herre. „Es ist allerdings auch der falsche Weg, die Automobilindustrie mit Millionen oder gar Milliarden Euro zu fördern, um E-Autos zu erzwingen.“ Man müsse sich von der wirren Idee, dass aufladbare Batterien die Zukunft sind, endgültig verabschieden. „Was aktuell hierzulande geschieht, ist unverantwortlich. Man denke nur daran: Einer der wichtigsten Industriezweige wird beschädigt, viele Baden-Württemberger verlieren ihre Existenz und wir alle unsere Mobilität. Mobilität, die stets für Fortschritt stand und nun, obwohl sie nur 20 Prozent zum CO2-Ausstoß beiträgt, zum Klimafeind Nummer eins erklärt wurde“, erinnert Herre.


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