Stellungnahme von Bernd Gögel zu Vorwürfen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann gegenüber der AfD

Pressemitteilung - Stuttgart, den 30.07.2019

„Wie ein seit gut acht Jahren amtierender grüner Ministerpräsident nur einen Tag nach dem hinterhältigen Mordanschlag eines afrikanischen Zuwanderers auf die krude Idee kommen kann, gerade der AfD – die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2013 mit aller Konsequenz gegen illegale Grenzöffnungen und die daraus resultierende Flutung des Landes mit Scheinasylanten und Familiennachzüglern ausgesprochen hat – eine ‚Mitschuld an gesellschaftlicher Verrohung‘ anhängen und unter Umgehung jeglicher Tatsachen mit widerlichsten Propagandamethoden regelrecht konstruieren zu wollen, dürfte jedem klar denkenden und objektiv handelnden Mitbürger angesichts der sich dramatisch verschlechternden Situation in Deutschland ein absolutes Mysterium bleiben.

Es war eindeutig und zweifelsfrei nicht die AfD, die zehntausende Mörder und Ehrenmörder, Vergewaltiger, Kinderschänder und fanatisierte Sharia-Islamisten ins Land gelassen und sie förmlich nach Deutschland gelockt hat, die für Terroranschläge wie den zwölffachen Mord auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, für archaische Eifersuchtstaten an deutschen Teenagern oder die willkürliche Ermordung von Zufallsopfern aus reiner Blutgier wie gestern am Frankfurter Hauptbahnhof die Verantwortung trägt, sondern das verfilzte Komplott aus CDU/CSU, SPD, FDP, Linken und nicht zuletzt den völlig weltfremden Grünen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, die sich ungeachtet der Schwere der Straftaten schützend hinter jeden Schwerverbrecher stellen, sofern er nur einen Migrationshintergrund nachweisen kann, und damit deren Taten skrupellos relativieren. Wie dünnhäutig der politisch ohnehin labile Ministerpräsident Winfried Kretschmann mittlerweile geworden ist, zeigt seine völlige Verwirrtheit, was die politische Debatte in der Bundesrepublik Deutschland betrifft – in der zumindest offiziell die Meinungsfreiheit nach wie vor als eines der höchsten gesellschaftlichen Güter zählt. Die AfD – und insbesondere die Fraktion im baden-württembergischen Landtag – legt seit nunmehr drei Jahren mit aller Konsequenz ihre Finger in die unzähligen offenen Wunden, die die beiden Regierungsparteien und die mit ihnen eng verbandelten Oppositionsparteien SPD und FDP seit Jahrzehnten verursacht haben. Dass den Altparteien diese gleichermaßen scharfe wie sachliche, dennoch in jeder Sekunde durch das Grundgesetz gedeckte Herangehensweise nicht zusagt, dürfte außer Frage stehen.

Doch anstatt die Politik zu ändern und wieder Entscheidungen zum Wohle der Bürger zu treffen, beispielsweise in der Europa-, Migrations- oder Verkehrspolitik, und damit auf die gesellschaftlichen Veränderungen zu reagieren, greift der grüne ‚Landesvater‘ einmal mehr zum Züchtigungselement der Nazi-Keule, um deutsche Patrioten und national denkende Mitbürger zu stigmatisieren und zu kriminalisieren – deren politischen Überzeugungen allerdings nichts mit ‚dumpfem Nationalismus und plumpen Ressentiments‘ zu tun haben, wie Kretschmann zu schwadronieren nicht müde wird. Wie plumpe Ressentiments, wie Hass und Hetze gegen ehrenwerte Bürger verbreitet werden, das weiß Ministerpräsident Winfried Kretschmann selbst am besten – war er es doch, der 800000 baden-württembergische AfD-Wähler pauschal als ‚Bodensatz‘ abkanzelte und damit seine grenzenlose Arroganz gegenüber Andersdenkenden unter Beweis stellte. Nicht minder bedenklich ist seine völlig aus der Luft gegriffene, von den Medien jedoch willig übernommene Aussage, die Abgeordneten und Mitglieder der AfD würden ‚Institutionen zutiefst verachten‘ – und dabei komplett seine eigene Klientel aus dem Blick zu verlieren, die als vermeintlicher demokratischer Gralshüter zu Straftaten gegenüber politisch Andersdenkenden aufruft oder aber wie bei den schweren links- und ökoradikalen Ausschreitung beispielsweise bei Castor-Transporten oder dem G20-Gipfel ganze Bahnlinien oder Stadtteile in Schutt und Asche legt und keinerlei Rücksichtnahme auf das Leben und die körperliche Unversehrtheit von Beamten nimmt, die genau diese Institutionen repräsentieren, die von der AfD angeblich verachtet werden, ohne dass es dafür jemals auch nur den geringsten Ansatzpunkt gegeben hat.

Mit seinen Aussagen, die allein dazu angetan sind, das politische Klima in Baden-Württemberg zu vergiften und weitere Zwietracht unter den Menschen zu säen, ist es der Ministerpräsident selbst, der den Eindruck erweckt, er habe den Boden unserer Verfassungsordnung verlassen. Die Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg wird sich von den Anfeindungen eines gescheiterten Alt-Maoisten allerdings nicht in ihrem politischen Tatendrang bremsen lassen. Im Gegensatz zu allen anderen Parteien fühlt sich die AfD ausschließlich den Interessen der Bürger und der Zukunft unseres Landes verpflichtet und wird mit allen ihr zur Verfügung stehenden politischen Mitteln den Kampf gegen die verkrusteten Altparteien weiterführen. Nicht patriotische Überzeugungen und die Liebe zur deutschen Heimat, zur deutschen Kultur und deutschen Werten gehören zu den ‚gefährlichsten politischen Giften der Neuzeit‘, sondern die Ausgrenzung und Verächtlichmachung von deutschen Staatsbürgern, die ihre verfassungsmäßigen Rechte auf Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Mitbestimmung wahrnehmen und dafür ein ums andere Mal beleidigt und gemaßregelt werden.“

Bernd Gögel

Vorsitzender der Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann äußerte seine Vorwürfe gegenüber dpa BW am 30. Juli 2019 (veröffentlicht 05:00 Uhr) im Beitrag „AfD trägt Mitschuld an gesellschaftlicher Verrohung“


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