Emil Sänze MdL: Stadt Spaichingen unfassbar naiv!

Pressemitteilung - Stuttgart, den 27.04.2020

Stuttgart. Fraktionsvize Emil Sänze hat der Stadt Spaichingen angesichts der Lautsprecher-Erlaubnis für den Muezzin-Ruf der örtlichen Fatih-Moschee unfassbare Naivität vorgeworfen. „Ich war erschüttert, am 24. April in der Spaichinger Ausgabe der Schwäbischen vom wichtigen Wert des Gebetsrufes für die Muslime zum Ramadanbeginn zu lesen, der diese Schahada, so heißt der Ruf, rechtfertigen soll“, so Sänze. „Wer garantiert der einheimischen Bevölkerung, dass nach dem Abebben des Vorwandes ‚Corona-Krise‘ das Symbol der Vorherrschaft islamischer Lebensweise nicht zur Dauererscheinung wird?“, fragt Sänze. Denn die Schahada sei nicht mit Kirchengeläut zu vergleichen, sondern das Ur- und Glaubensbekenntnis des Islam.

„Der Muezzinruf ist kein Gebet“, bekräftigt Sänze. „Er ist Glaubensbekenntnis nicht zu Toleranz, sondern zu islamischer endgültiger Monokultur. In deutscher Übersetzung bedeutet die Schahada: ‚Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer dem einzigen Gott (Allah) gibt. Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist. Eilt zum Gebet. Eilt zur Seligkeit.‘ Es muss jedem klar sein, dass eine öffentliche Schahada für Andersgläubige oder für Atheisten keine gute Nachricht ist!“ Was letztendlich im Koran für sogenannte Ungläubige vorgesehen sei, zeige sich in den Suren 9:29 und 40:10 und 40:35 – Kampf, Unterwerfung, und im besten Falle Tribut den ‚wahren Gläubigen‘. Sänze: „Entsetzt bin ich über die unfassbare Naivität der Stadt Spaichingen gegenüber einer Moscheegemeinde, die schon den Eroberer im Namen trägt. Für öffentliche Muezzinrufe gibt es im 21. Jahrhundert keine technischen oder religionsfreiheitlichen Gründe, sondern ausschließlich die freche Provokation des herrschaftsideologischen Präzendenzfalls!“

Gott ist nicht mehr systemrelevant, Allah schon

Sänze verweist darauf, dass parallel dazu christliche Gottesdienste nicht mehr als „systemrelevant“ gelten und verboten sind. „Die Gutmenschen unter den Kirchenmitgliedern zeigen ihre Nächstenliebe lieber beim fügsamen Maskennähen und dem Ermahnen ihrer Mitbürger. Für die Einen geht unter dem Anspruch der freien Religionsausübung alles, für die Anderen gibt es am Sonntagmorgen nur noch das Radio. Die Einen bleiben brav zuhause, und den öffentlichen Raum übernimmt unter naiver Toleranz der Stadtverantwortlichen ein Brauch, der einen harten kulturellen Vorherrschaftsanspruch einer totalitären Ideologie darstellt und meines Erachtens höchstens nach Bosnien gehört. Können Sie mir ein einziges sich islamisch verstehendes Land nennen, in dem die demokratische Gewaltenteilung samt bürgerlichen Freiheitsrechten wirklich unangefochten gelten? Das hätte sich der ehemalige Bürgermeister und Ehrenbürger von Spaichingen, der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel wohl so nicht träumen lassen.“ 


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