Hans-Peter Stauch MdL: Naturschutz als Opfer auf dem Altar der Klimareligion

Pressemitteilung - Stuttgart, den 26.05.2020

Stuttgart. Der verkehrspolitische Fraktionssprecher Hans-Peter Stauch MdL hat die von den Umweltministern des Bundes und der Länder beschlossene Privilegierung der Windkraft gegenüber naturschutzrechtlichen Belangen kritisiert. „Für Natur und Artenvielfalt ist die Entscheidung eine Katastrophe. Mit ihrem Beschluss haben die Umweltminister gezeigt, dass ihnen die Umwelt herzlich egal ist. Es kann doch nicht sein, dass alle Unzulänglichkeiten der Windkraftanlagen – ich meine hier zum Beispiel Infraschall, Schlagschatten, Rodung von Waldflächen, Entsorgungsproblematik stillgelegter Anlagen und vieles mehr – völlig ignoriert werden, um das Tempo der Energiewende zu erhöhen.“

Stauch entdeckt an dem als alternativlos gepriesenen Konzept der sogenannten Energiewende im Allgemeinen und der Windkraftnutzung im Speziellen nichts Gutes: „Da ist nichts wirklich zu Ende gedacht, das Konzept der erneuerbaren Energien geht letztlich zu Lasten der Umwelt. Der jetzige Beschluss der Umweltministerkonferenz legalisiert die Tötung von Vögeln und Fledermäusen durch Verwaltungsvorschriften und bricht dabei wahrscheinlich geltendes EU-Recht. Der Hintergrund für diesen Beschluss ist meiner Vermutung nach, dass der Umsatz in der Windenergiebranche 2018 um 29,9 Prozent gegenüber dem von 2017 gesunken ist. Und die schwächeren Umsatzzahlen in der Windenenergiebranche sind maßgeblich für den Umsatzrückgang im Bereich erneuerbarer Energien verantwortlich. Der ist nämlich im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro gesunken.“

„Letztlich“, so Hans-Peter Stauch, „ist die Energiewende längst gescheitert. Das belegen die ökonomischen Eckwerte und die unsinnigen und naturschutzwidrigen Beschlüsse rund um diese unausgegorenen EEN-Technologien. Menschen und Tiere zahlen einen hohen Preis für die gnadenlos missionierende Klimareligion.“


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