Stefan Herre: Deutsche Bank vs. Bargeld

Pressemitteilung - Stuttgart, den 10.11.2017

Dass ein 500-Euro-Schein einen tatsächlichen Wert von nur wenigen Cent hat, ist eine Tatsache. Dieses System, das darauf basiert, dass wir für die aufgedruckte Zahl einen entsprechenden Wert erhalten, ist beinahe so alt wie die Zivilisation. Die Azteken nutzten Kakaobohnen als Zahlungsmittel, andere Völker Muscheln. „Ein sogenannter Experte der Deutschen Bank hat nun das Ende unseres Geldsystems vorausgesagt“, erklärt der AfD-Abgeordnete Stefan Herre. „Er meint, wir müssten uns nach Alternativen umsehen. Und das in den nächsten zehn Jahren. Diese Prognosen sind reine Panikmache und dienen nur dem Zweck, die Bevölkerung schrittweise in allen Lebensbereichen durch Kartenzahlung kontrollieren zu können.“

Horrorszenario

Stefan Herre warnte bereits vor Monaten davor, das Bargeld abzuschaffen. Doch die Methoden derjenigen, die sich für eine bargeldlose Bezahlung einsetzen, werden immer dreister. „Nun wird gar behauptet, Bargeld sei sehr inflationsanfällig“, so Herre. „Eine Inflation wirkt sich allerdings immer auf eine Währung aus. Das Bargeld ist nur die analoge Form davon. Von daher ist diese Argumentation nicht nachvollziehbar.“ Im Gegenteil, würde unser Geldsystem untergehen, würde beispielsweise die Altersversorgung vieler deutscher Sparer stark an Wert verlieren. Die Zeitung „Welt“ spricht in diesem Zusammenhang gar von einem „Horrorszenario“. Dieser Meinung schließt sich Stefan Herre an.

Instabile Alternative

„Es zeigt sich, dass auf subtile Weise alles getan wird, um Scheine und Münzen aus unserem Leben zu verbannen“, stellt Herre erschüttert fest. Die schrittweise Schließung von Bankfilialen sei eine Methode, um dieses Ziel zu erreichen. In vielen kleinen Städten und Ortsteilen löst man Zweigstellen bereits auf, demnächst würden vermutlich auch noch Geldautomaten abgebaut werden. „Wir müssen nur nach Skandinavien schauen. Selbst die Bürger, die ungern mit Karte zahlen, werden dort dazu gezwungen. Denn im Vergleich zu Deutschland gibt es dort deutlich weniger Geldautomaten. Und dort, wo kein Bargeld verfügbar ist, bleibt nur die Kartenzahlung, die uns alle so leicht überwachbar macht, als Alternative“, resümiert Herre.


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