Stefan Herre: DLG-Präsident stellt eigene politische Meinung über das Wohl der Bevölkerung

Pressemitteilung - Stuttgart, den 20.02.2018

Der Präsident des Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) fordert einen eigenen Wirtschaftsminister für den ländlichen Raum. Diese Idee unterstützt der baden-württembergische AfD-Abgeordnete Stefan Herre, warnt jedoch davor, dieses wichtige Thema für politische Stimmungsmache zu nutzen. „Dem DLG-Präsidenten Carl-Albrecht Bartmer scheint es weniger darum zu gehen, die Interessen des ländlichen Raums auf Bundesebene vertreten zu sehen. Es geht ihm vielmehr darum, seinen eigenen politischen Willen durchzusetzen“, so Herre. „Unter dieser subjektiven Denkweise leiden am Ende nur die, die dankbar für jeden Beistand sind.“

Gegen die AfD

Bartmer erklärte, die Ungleichheiten zwischen Stadt- und Landbevölkerung würden zum Erfolg populistischer Parteien führen. „Man muss nicht zwischen den Zeilen lesen, um zu erkennen, dass hier mal wieder die AfD gemeint ist“, weiß Stefan Herre. „Statt dass der DLG-Präsident dankbar dafür ist, dass sich vor allem AfD-Abgeordnete in den Landtagen und nun auch im Bundestag für die Sorgen und Nöte der Bevölkerung im ländlichen Raum einsetzen, will er dieses neue politische Interesse bekämpfen. Die AfD bekennt sich als einzige Partei zum Begriff Heimat und benennt deutlich die Probleme der Landbevölkerung." Stefan Herre, der selbst in einer kleinen Stadt aufgewachsen ist, hat sich ebenfalls politisch auf die Bürger in seiner Region konzentriert und erhält dafür regelmäßig positive Rückmeldungen.

Hilfe annehmen

„Den Menschen fernab der Metropolen ist durchaus bewusst, dass die so genannten Volksparteien sie jahrzehntelang vernachlässigt haben“, weiß der Abgeordnete aus eigener Erfahrung. „Die Landbevölkerung leidet unter den Sparmaßnahmen, die sich auf ihr alltägliches Leben dramatisch auswirken.“ Herre wird sich auch weiterhin für den Ausbau der Infrastruktur und die Stärkung der Wirtschaft im ländlichen Raum einsetzen und hofft, „dass der DLG-Präsident die angebotene Unterstützung annimmt und sie nicht aufgrund seiner politischen Präferenzen ablehnt.“ Man müsse generell davon wegkommen, Politik gegen jemanden zu machen. Es gehe darum, Politik für jemanden zu machen. In diesem Fall für den ländlichen Raum.

Quelle:

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-DLG-Praesident-fordert-Wirtschaftsminister-fuer-laendlichen-Raum-9045502.html


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